Trainingsdesign: „Trainingsvorbereitung ist wie die Vorbereitung auf einen 100 Meterlauf!“

Newsletter Januar 2012

Trainingsvorbereitung ist wie die Vorbereitung auf einen 100 Meterlauf, Newsletter Fix International Services, Interkulturelle Kompetenz, Interkulturelle TrainingsInterkulturelle Handlungskompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation erfolgreich agierender Manager geworden. Denn die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation und die möglichst konfliktfreie Kooperation mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen werden in einer globalisierten Welt immer wichtiger. Auch auf dem Arbeitsmarkt zählt Interkulturelle Handlungskompetenz längst zum erforderlichen Rüstzeug in Bewerbungs- abläufen. Interkulturelle Trainings sind dabei Maßnahmen, die das Ziel haben, interkulturelles Lernen zu unterstützen und somit den Teilnehmenden interkulturelle Handlungskompetenz zu vermitteln.
Erste interkulturelle Trainings fanden bereits in den in den 1960er/70er Jahren in den USA statt. Zum einen wurden Sie vor dem Hintergrund der Probleme multikultureller Gesellschaften entwickelt: sind doch die USA ein klassisches Einwandererland. Doch waren diese Trainings auch eine Reaktion auf die beträchtlichen Misserfolgsraten amerikanischer Unternehmen bei ihren Projekten rund um die Welt. Interkulturelle Trainings sind Möglichkeiten der gezielten Vorbereitung auf interkulturelle Situationen. Erfahrungen und Herausforderungen, wie sie bei der Entsendung von Führungskräften ins Ausland, im Personalwesen multinationaler Unternehmen, bei Verhandlungs- und Verkaufsgesprächen mit ausländischen Geschäftspartnern oder im Rahmen institutioneller, universitärer oder wirtschaftlicher Kooperationen entstehen.

Der Markt für Trainingsanbieter boomt

Kein Wunder, dass auch in Deutschland der Markt boomt und interkulturelle Trainingsanbieter in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Berichten doch immer häufiger auch mittelständische und kleine Unternehmen von lohnenswerten Investitionen auf ausländischen Märkten – vorausgesetzt, ihnen gelingt es, nach den dort gültigen „Spielregeln“ zu agieren.
Doch Interkulturelle Trainings sollten in Bezug auf ihre Ziele, die Inhalte, die verwendeten Methoden, die Dauer und den Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden, unterschieden werden, die Erreichung der Ziele und die Effektivität der Methoden lässt sich überprüfen. „Wer sich optimal auf einen 100 Meter Lauf vorbereitet, sollte dabei immer ein zeitliches Ziel vor Augen haben. Dieses wird er erreichen, wenn er um die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Körpers weiß, die Grundlagen der Ernährungslehre kennt und auf dem Sportplatz entsprechend seine Muskulatur stählt und seine Ausdauer verbessert!“, erklärt Katrin Brass, Leiterin des Bereichs Interkulturelles Training bei Fix International in Hamburg, „Genau wie ein guter Trainer im Sport verfügt ein qualifizierter interkultureller Trainer über wertvolles Wissen, um die Teilnehmer zu stärken.“
Sinnvoll ist eine Differenzierung in kognitive, affektive und verhaltensorientierte Lernziele. Allein kognitiv orientierte Trainings sollen Wissen vermitteln und intellektuelle Fähigkeiten der Teilnehmer unterstützen und verbessern. Dies wird erreicht, indem zum Beispiel Wissen über die Kultur eines bestimmten Landes sowie Kenntnisse über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der eigenen und  der fremden Kultur erklärt werden.
Die Lernziele der Trainings haben Einfluss auf die Auswahl der Methoden, „ein Langsteckenläufer muss anders trainieren als jemand, der sich auf die Hürden spezialisiert!“ ist Katrin Brass überzeugt. Deshalb werden in verhaltensorientierten interkulturellen Trainings auch verschiedene Trainingsmethoden wie Rollenspiele, Analyse von Fallstudien oder Kulturassimilatoren angewandt, damit Teilnehmer erfolgreiche Handlungsstrategien entwickeln können.

In den nächsten Newsletter-Ausgaben stellen wir Ihnen Erfolg versprechende Trainingsmethoden vor.



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