Brahms und Bach auf der Vuvuzela

Fachgerechtes Vuvuzela-Spiel ist nicht einfach. Musiker des Berliner Konzerthauses haben es nun zur künstlerischen Perfektion gebracht.

Die hohe Kunst des Vuvuzela-Spiels

Gleichmäßiges, eintöniges Röhren? Ein summender Hornissenschwarm? Nichts da! Ähnlich wie der Violine kann man der Vuvuzela - einige Übung vorausgesetzt - zauberhafte Töne entlocken. Musikethnologen verweisen darauf, dass ein geübter Spieler der zylindrischen afrikanischen Signaltrompete eine Vielzahl von Tönen zu entlocken versteht. Durch Überblasen, also speziellen Blasdruck samt Lippenspannung, werden die Obertöne zum Klingen gebracht, die Oktave, die Quinte, die Superoktave, die große Terz und so weiter. Und die ganz Gewieften, die die Renaissancetechnik des Clarinspiels beherrschen, der allein mittels Lippenstellung bewerkstelligten Tonhöhenvariation, können gar regelrechte Melodien anstimmen. Musiker des Berliner Konzerthauses haben es nun zur Perfektion getrieben.
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