Wo "Made in Germany" herkommt

Ärger mit den deutschen Kopisten: Verkaufen ihr schäbiges Zeug viel billiger als ihre britischen Nachbarn und kennzeichnen das nicht mal!

Wo "Made in Germany" herkommt

Fest davon überzeugt, es handele sich bei den erstandenen Scheren, Messern und Rasierklingen um Ware aus dem damalig besten Stahl der Welt - Sheffield Steel - ist die Empörung unter den Briten groß, als sie feststellen mussten, dass ihre kostbar erstandenen Artikel tatsächlich  Exportgüter aus dem deutschen Festland waren. Kurzum wurde der Merchandise Marks Act verschärft: Die Ware der Germanen musste von nun an mit "Made in Germany" betitelt werden.
Doch was die Engländer zum Schutz heimischer Produkte vorgesehen hatten, spornt die Deutschen erst richtig an. Schon nach kurzer Zeit bedeutet "Made in Germany": hält lange, ist qualitativ hochwertig und technisch auf dem neusten Stand.
Heutiger Stand: Trotz hoher Löhne setzen internationale Technologieunternehmen auf "Made in Germany" - und verlagern ihre Produktionsstandorte nach Deutschland.

Quelle: Impulse, das Unternehmer-Magazin, Juni 2010

zur √úbersicht