Interkulturelle Herausforderungen am "Roten Telefon"

Newsletter Juni 2014

Interkulturelle Herausforderungen, Rotes Telefon, Newsletter, Fix International ServicesWer sich auf einen beruflichen Einsatz im Ausland vorbereitet hat, etwa über die Teilnahme an interkulturellen Trainings mit qualifizierten Trainern, und darüber hinaus über kommunikative Antennen verfügt, sich mit unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Kulturen austauschen zu können, ist auf einem guten Weg, ein erfolgreicher internationaler Manager zu werden. Interkulturelle Kompetenz setzt Selbstkenntnis voraus. Doch trotz aller Vorbereitung können bei internationalen Projekten Probleme auftauchen, die niemand vorhersehen konnte, ein zunächst als aussichtsreich erscheinendes Geschäft droht sich dann in eine Investitionsruine zu verwandeln. „Wenn ich dafür sensibilisiert bin, dass kulturelle Differenzen zu Missverständnissen führen können, verfüge ich über einen wichtigen Schlüssel zu deren Auflösung!“ berichtet Bettina Kertscher, Geschäftsführerin und Inhaberin des Hamburger Kommunikationsdienstleisters Fix International. Und sie fügt hinzu: „Manchmal braucht man in solchen Situationen trotzdem die Unterstützung von außen.“
„Lösungen von der Stange gibt es nicht!“

Als wirkungsvolles Werkzeug hat sich bei Fix International das „Rote Telefon“ erwiesen. Wenn in Hamburg ein Hilferuf eingeht, überlegen die Kommunikationsprofis im Deichtorcenter, welche Maßnahmen oder Hilfestellungen eine Situation entschärfen können, ein entsprechendes Netzwerk ist abrufbereit. „Wir stehen unseren Kunden deshalb auch nach der Trainingsphase zur Verfügung“, berichtet Bettina Kertscher, „manchmal reicht schon ein einstündiges Telefon-Coaching. Aber wir haben auch schon Trainer und Mediatoren auf die Reise geschickt, damit sie sich vor Ort ein Bild machen können und dann helfen, Konflikte aufzulösen.“ Dabei ist die Change Managerin überzeugt, dass es Lösungen von der Stange nicht gibt, sondern jeder Konflikt anders gelagert ist und dann eine entsprechend eigene Dynamik entwickelt. Anhand eines Beispiels erläutert Bettina Kertscher die Vorgehensweise, nachdem das Rote Telefon in Hamburg geklingelt hat: „Es kann vorkommen, dass ein erfolgreicher deutscher Vertriebsprofi in China, Indien oder Brasilien mit großem Aufwand eine scheinbar schlagkräftige Niederlassung aufgebaut hat. Nachdem ein rekrutiert Team aufwändig geschult wurde und schließlich in der Heimat durch gute Vertriebsergebnisse für gute Laune sorgen soll, kommt das böse Erwachen: Ohne jede Ankündigung wirft das ganze Team die Brocken hin!“ Dann ist schnell guter Rat gefragt. Und erfahrene Trainer wissen, dass es durch die unterschiedlichsten Ursachen zu diesem ungewöhnlichen Verhalten kommen kann. „Je schneller in dieser Krisensituation zum Telefonhörer gegriffen wird, desto besser lässt sich der Schaden in Grenzen halten!“ Und sie fügt hinzu: „Manchmal finden unsere Trainer verblüffend einfache Erklärungen für ein Problem, entsprechend unkompliziert kann die Lösung sein!“

zurück zum Newsletter