CHINA TIME 2012: Erfolgreiche interkulturelle Workshops

Newsletter August 2012

esskultur-china-1.jpgHamburg hat sich im August wieder von seiner chinesischen Seite gezeigt: nach den Erfolgen der vergangenen CHINA TIMES in den Jahren 2006, 2008 und 2010 präsentiert die Hansestadt vom 9. bis 25. August 2012 erneut ein facettenreiches Programm mit über 200 Veranstaltungen zum Thema China. Einen inhaltlichen Höhepunkt steuerte Fix International bei: „Konsum & Fettnäpfchen süß-sauer - Von Einkaufstempeln und Ernährungsgewohnheiten“ lautete der ungewöhnliche Titel eines interkulturellen Workshops. Was war die Idee? „Wir wollten mal etwas Neues ausprobieren“, erklärt Katrin Brass, Leiterin des Bereichs Interkulturelles Training bei Fix International, „und das Feedback der Teilnehmer hat gezeigt, dass Lernen auch Spaß machen kann!“
Zielgruppen waren Unternehmen und Liebhaber der chinesischen Küche, die sich für chinesische Einkaufs-, Ernährungs- und Verbrauchergewohnheiten interessieren. Doch angesprochen waren auch Manager und Mitarbeiter, die sich projektbezogen oder während Geschäftsreisen in China aufhalten oder in Deutschland chinesische Gäste empfangen und bewirten. Denn Nahrungsmittelaufnahme ist unter Chinesen ein gesellschaftliches Phänomen. Wohlklingende Gerichte wie „Ameisen klettern auf einen Baum“ sind Grund genug sich mit der Frage zu befassen, was Chinesen täglich essen! Andere Frage drehten sich um Nahrungsmitteltabus oder das chinesische Faible für aus unserer Sicht ungewöhnliche Speisen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit zahlreichen Fragen in den Workshop gekommen. Und mit Nora Sun, der Fix International-Trainerin für interkulturelle Kompetenzen und Isabelle Hansen, einer erfahrenen Beraterin und Managementtrainerin, standen ihnen zwei kompetente Referentinnen Rede und Antwort und gaben Tipps für die erfolgreiche Praxis mit chinesischen Partnern.

Highlight mit Fettnäpfchen

Das Highlight des Workshops war dann naturgemäß das gemeinsame Essen in einem bekannten Hamburger China-Restaurant. Hier konnten die Teilnehmer in gelöster Atmosphäre und unter professioneller Anleitung die chinesische Business-Etikette bei Tisch erproben – und unter dem mitfühlenden Schmunzeln der Anderen eine muntere Reise durch alle sich bietenden Fettnäpfchen antreten. Denn in China laufen die Dinge manchmal anders als im Rest der Welt, vieles im Verhalten und in der Kultur der Chinesen ist für uns schwer zu durchschauen. „Wer die kulturellen Hintergründe seines chinesischen Geschäftspartners nicht kennt, wird mit konventionellen Lösungsstrategien nicht weit kommen!“ erläutert Katrin Brass, „dabei ist es gar nicht so schwer, Brücken zu den chinesischen Partnern zu schlagen. Eine gute Möglichkeit ist Small Talk über Hobbies oder die Familie.“ Und wie lautete das Fazit am Ende des Workshops? „Ich hatte viele Fragen und habe auf dem Workshop gute Antworten bekommen“, fasste ein Teilnehmer seine Eindrücke zusammen, „viele Probleme in der internationalen Zusammenarbeit entstehen erst durch Unsicherheit und Vorurteile. Nun weiß ich besser, was mich in China erwartet!“  
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