Vor fünf Jahren unterzeichnet Fix International die Charta der Vielfalt

Newsletter Juli 2013

charta-der-vielfalt.jpgDie Charta der Vielfalt ist eine deutsche Unternehmensinitiative, eine historische Erklärung für mehr Toleranz und Offenheit. Sie setzt sich für die Förderung und Wertschätzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Verschiedenheit ein. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin, der Hamburger Kommunikationsdienstleister Fix International hat die Charta bereits im Jahr 2008 unterzeichnet.
Vielfalt (engl. Diversity) ist ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor, so das Credo der Charta der Vielfalt, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren von einer Unternehmenskultur, die alle Talente in der Belegschaft anerkennt und fördert. Und zwar unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Anerkennung und Wertschätzung erhöhen nachweislich die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Bereitschaft, Ideen und Schöpferkraft in das Unternehmen einzubringen, steigt entsprechend. Die Beratungsgesellschaft Roland Berger hat ermittelt, dass sich Diversity Management für Unternehmen auch als Investition bezahlt macht. 21 Milliarden Euro könnte die deutsche Wirtschaft sparen, wenn sie auf mehr Vielfalt in den Unternehmen setze. „Wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft in Deutschland!“ ist eine Kernthese der Charta.

„Vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen!“

Warum hat sich Bettina Kertscher, Geschäftsführerin des Hamburger Kommunikationsdienstleisters Fix International, vor fünf Jahren entschlossen, die Charta der Vielfalt zu unterzeichnen? „Die Arbeitswelt hat sich, im Gefolge der Globalisierung und des demografischen Wandels, in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert. Wirtschaftlich werden wir in Zukunft nur erfolgreich sein, wenn die vorhandene Vielfalt in den Unternehmen erkannt und entsprechend genutzt wird. Das betrifft die Vielfalt der Belegschaften, aber auch die vielfältigen Bedürfnisse unserer Geschäftspartner und den Kundinnen und Kunden. Für bedeutsam halte ich, dass die Charta der Vielfalt für die Notwendigkeit steht, diesen Prozess bewusst zu gestalten. Dem fühle ich mich als Change Managerin und Diplom-Kauffrau besonders verpflichtet.“ Mittlerweile können die Charta-Initiatoren auf eine mehrjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. 2006 schlossen sich BP Europe SE, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom zusammen und initiierten die Charta der Vielfalt in Deutschland nach dem französischen Vorbild „Charte de la diversité“. Große Unternehmen, die den produktiven Umgang mit der Vielfalt in ihren Organisationen sicherten, sollten voran gehen. Es galt für den Charta-Gedanken, jede Form von sichtbarer und unsichtbarer Vielfalt zu berücksichtigen. Der öffentliche Startschuss der Charta-Initiative in Deutschland fiel im März 2007. Heute gibt es bundesweit mehr als 1350 Unterzeichner. Dazu zählen Großunternehmen, klein- und mittelständischen Unternehmen, Kleinstunternehmen und öffentliche Einrichtungen und Vereine, Verbände und Stiftungen. Wie fällt nach fünf Jahren die Bilanz aus? „Die Charta der Vielfalt hat in vielen Unternehmen Umdenkprozesse in Gang gebracht, nicht nur in Konzernen. Eine Folge ist die Stärkung einer Unternehmenskultur, in der Vielfalt und Wertschätzung gefördert und gelebt werden!“ resümiert Bettina Kertscher, „das gilt auch für Fix International.“   
 

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