Unser Buchtipp: Christina Eibl. Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken…

Newsletter September 2011

Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken, und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt. Ein Überlebensbericht aus dem Herzen Moskaus. Christina Eibl, Buchtipp Fix International ServicesEine junge Frau geht als Geschäftsführerin eines deutschen Verlagshauses nach Moskau. Sie hat ehrgeizige Pläne und Erwartungen. Ziele, die sie in absehbarer Zeit erreichen will. Doch bald schon gerät sie in den Strudel einer Gesellschaft, die ihr fremd ist, anziehend und unheimlich zugleich, deren Riten und Gesetze sie nicht kennt. Der tägliche profane Kampf im Inneren ihres Verlagshauses korrespondiert mit den äußeren Widrigkeiten: der Steuer, der Polizei, den Gerichten, dem undurchsichtigen Treiben von Geschäftsleuten und dem Kreml. 2009. Christina Eibl ist wieder in Deutschland. Und erzählt, was sie in drei Jahren Russland erlebt hat. 2011. Ihr Buch erscheint, „es ist kein Korrespondentenbuch“, so die Autorin, „auch kein Buch, das die Russen als lustige Hobbits darstellt … sondern ein ungeschönter Erfahrungsbericht, der anhand skurriler und auch grausamer Erlebnisse im Überlebenskampf einer Firmenchefin ein tieferes und für manchen völlig neues Verständnis der russischen Durchschnittskultur möglich macht: Eine Innenansicht.“ „Der originelle und fundierte Bericht einer Historikerin, die jahrelang im Zentrum der russischen Medien gearbeitet hat. Ebenso lehrreich wie amüsant, lobte Josef Joffe in der ZEIT, „Ein toller Fund, dieses Buch - ungeschönt, nicht nachklappend, immer nachvollziehbar. Müsste für alle nach Moskau Reisenden Pflicht werden!, befand Thomas Hocke im ZDF. Christina Eibl war zweimal in Russland. 1993 bis 1995, als Doctoral Research Fellow des »Kurtschatow«-Instituts in Moskau, zur Zeit des Umbruchs und der täglichen Mafiaschießereien, und von 2006 an als CEO Russland des Verlagshauses »Gruner + Jahr« ebenfalls in Moskau. Weissbooks, 190 Seiten, Euro 18,80


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