Technik stand beim Weltübersetzertag 2015 im Fokus

Oktober 2015

d0fe50ccb6de5896d2195c95b60d1706.140x10000x0.jpgWelche Technologien werden den Berufsalltag und das Berufsbild des Übersetzers in den nächsten Jahren prägen und verändern? Und welche Technologien haben die Praxis in den letzten Jahrzehnten bereits grundlegend verändert? Diese Fragen standen beim zurückliegenden Internationalen Weltübersetzertag 2015 am 30. September im Mittelpunkt.
Dies sind, so waren sich alle Redner einig, Themen, die weit über die Branche hinaus Interesse erzeugen müssen. Denn die globalisierte Welt, das vereinigte Europa und auch die Fortschritte in Wissenschaft und Kultur wären ohne Übersetzer und die von ihnen eingesetzten Werkzeuge undenkbar. Denn obwohl sich unsere Welt zum globalen Dorf entwickelt, werden dennoch weltweit noch weit über 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen.

Übersetzertag erinnert an den großen Bibelübersetzer Hieronymus

Damit die Übersetzer einmal im Jahr mediale Beachtung finden, hat die Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) den 30. September zum Internationalen Übersetzertag erklärt. Traditionell wird an diesem Datum an den großen Bibelübersetzer Hieronymus (ca. 331 – 420 n. Chr.) erinnert, seit Jahrhunderten der Schutzpatron der Übersetzer.  Auch ein aktueller Anlass prägte den Rückblick, feiert doch der Bund der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) im Oktober 2015 sein 60-jähriges Bestehen. Der BDÜ ist mit mehr als 7.500 Mitgliedern der größte Berufsverband der Branche in Deutschland und Europa. In Deutschland gab es laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2013 insgesamt 41.000 Übersetzer und Dolmetscher, darunter 22.000 Selbständige. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer ist mit mehr als 7.500 Mitgliedern der größte Bundesverband der Branche in Deutschland und Europa.  

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