Newsletter Januar 2012

5 Newsletterbeitr├Ąge

Kultursensible Pflege - MARYAM GARDISI - "Durch Unkenntnis entstehen Missverständnisse!"

Maryam Gardisi, Kultursensible Pflege, Newsletterinterview Fix International ServicesAngesichts des wachsenden Anteils von älteren Migrantinnen und Migranten stehen viele Pflegeeinrichtungen vor großen Herausforderungen. Viele Mitarbeiter hatten in ihrem Arbeitsalltag bislang kaum Berührungspunkte mit fremden Kulturen und ihnen fehlt das notwendige Hintergrundwissen für eine kultursensible Pflege. Denn viele ehemalige „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“, die zwischen 1955 - 1973 von Deutschland angeworben wurden, befinden sich heute im Rentenalter. Dabei werden sie nicht - wie ursprünglich gedacht - in ihre Ursprungsländer zurückkehren. Auch bei ihnen zerfällt langsam das Gemeinschaftsmodell der traditionellen Großfamilie. So sind zugewanderte Seniorinnen und Senioren zunehmend auf Pflegedienstleistungen angewiesen. Aus Unkenntnis auf beiden Seiten entstehen schnell Missverständnisse. Diese behindern den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Patientin/Patient und Pflegekraft. „Kultursensible Pflege“ soll diese Unsicherheiten beseitigen. weiterlesen

„Kultursensibles Verhalten muss Ausbildungsbestandteil werden!“

Kultursensible Pflege, Newsletter Fix International ServicesIn Deutschland leben rund 15 Millionen Zugewanderte und deren hier geborene Nachkommen, jetzt tritt die erste Migrantengeneration in das Rentenalter ein. Am Bereich Pflege lässt sich ablesen, welche Veränderungen in den nächsten Jahren auf die Gesundheitsbranche zukommen. Interkulturelle Kompetenz ist die Schlüsselqualifikation, um das Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Patienten angenehm zu gestalten. Das deutsche Gesundheitssystem ist jedoch nicht genügend auf das Klientel der Migranten und Migrantinnen vorbereitet. Der kultursensible Umgang mit Pflegeaufgaben, Pflegehandlungen und Pflegetechniken ist ein Erfordernis der Stunde, Schulungen und Trainings schaffen die Voraussetzungen. weiterlesen