Newsletter Februar 2014

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Neue Umfrage: US-Amerikaner haben gute Meinung von Deutschland

Interkulturelle Kompetenz USA, Newsletter Fix International ServicesIst das nach dem NSA-Skandal Balsam für deutsche Befindlichkeiten? Eine aktuelle Magid-Studie im Auftrag der Deutschen Botschaft in Washington zeigt, dass US-Amerikaner ein überaus positives Bild von Deutschland haben. Demnach glauben 60 Prozent der Befragten, dass Deutschland eine moderne und in die Zukunft orientierte Gesellschaft sei. Allerdings glauben viele Amerikaner nicht, dass sie gleichfalls auch von den Deutschen gemocht werden. Vor zehn Jahren, zu Zeiten der großen Krise zwischen Berlin und Washington wegen der deutschen Absage, am Irak-Krieg teilzunehmen, fanden nur 27 Prozent ansprechende Worte für Deutschland. Seither ist der Wert von Jahr für Jahr geklettert: Technologisch hält man den Partner für hochentwickelt, ökonomisch für stabil und auch als international agierende Führungsmacht ist Deutschland in den USA so beliebt wie selten zuvor. weiterlesen

Verwirrter Gebärden-Dolmetscher auf Mandela-Trauerfeier

Der Anlass war traurig – doch der Augenblick schien skurril, die Situation hätte eine gewisse Komik. Denn während der Begräbnisfeier des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela sorgte ein Gebärdendolmetscher für massive Irritationen, nicht nur bei den Gehörlosen. Was auch immer die Redner bei der Trauerfeier für Nelson Mandela sagten: Der Gebärdendolmetscher wiederholte sich über Stunden, mit den immergleichen Gesten. Seine rechte Hand wies vom Körper weg, dann griff er sich an den Kopf und legte dann die Hände ineinander um anschließend wieder unbeweglich still zu stehen. Mimik, bei der Gebärdensprache ein zentrales Ausdrucksmittel, kam bei ihm nicht zum Einsatz. Mit steinerner Miene stand er auf der Bühne – unmittelbar neben Rednern wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon oder US-Präsident Barack Obama. Entsprechend empört zeigte sich denn zunächst auch die Sprecherin des südafrikanischen Gehörlosenverbandes, Delphin Hlungwane: „Nichts war richtig. Der Mann hat keine einzige Regel der Gebärdensprache befolgt. Es gab keine Grammatik und keine Sprachstruktur. Dieser Mann kannte nicht einmal das Zeichen für Nelson Mandela!" schimpfte sie nach der Trauerfeier. Vielen Gehörlosen auf der ganzen Welt fiel das merkwürdige Verhalten schon während der Live-Übertragung auf, seine Gesten ergaben nicht den geringsten Sinn. Auf Twitter meldeten sich bereits nach wenigen Minuten die ersten Vertreter von internationalen Gehörlosenverbänden. weiterlesen