Unser Buchtipp: Fadhil al-Azzawi. Der Letzte der Engel.

Newsletter Dezember

fix-nl-38-buchtipp-1114.jpgKirkuk im Irak der fünfziger Jahre. Das Leben von Hamid beginnt an jenem Tag, an dem er seine Stelle als Fahrer bei der britischen Erdölfirma verliert und seinen unglücklichen Spitznamen Hamid Nylon erhält. Er soll - so die Gerüchte - der leichtfertigen Frau seines »Boss« Avancen gemacht haben. Hamid findet in der Folge seine Berufung als Revolutionär und gründet eine Gewerkschaft. Sein Schwager Chidr Musa reist nach Russland, um seine zwei Brüder wiederzufinden, die seit dem Ersten Weltkrieg als vermisst gelten. Doch der Schlüssel zu ihrer aller Schicksal liegt bei dem siebenjährigen Burhan Abdallah, der ein ver­schlossenes braunes Kästchen in einer vergessenen Ecke des Hauses entdeckt, das ihm erlaubt, mit drei weiß gewandeten alten Männern zu sprechen, die wie sie ihm mitteilen Engel sind, sich jedoch durchaus auch teuflisch verhalten.
Der Autor:  Fadhil al-Azzawi, geboren 1940 in Kirkuk, verließ 1977 den Irak und lebt seither in Deutschland. Er schrieb zahlreiche Romane, Gedichte und Essays. Der Letzte der Engel erschien in den USA mit einer Startauflage von 200 000 Exemplaren. Fadhil al-Azzawi lebt in Berlin.

Presse:
„Es ist eines der wichtigsten Bücher über die arabischsprachige Welt und gleichzeitig literarisch in seiner Skurrilität, seinem untergründigen Humor, seinem arabesken Erfindungsreichtum, seiner stilistischen Eleganz und Lust am Fabulieren einfach ein Juwel.“ (Tanja Dückers, Berliner Morgenpost)

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