Newsletter Dezember 2011

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Unser Buchtipp: Christof Wackernagel. Der Fluch der Dogon.

Der Fluch der Dogon, Christof Wackernagel, Buchtipp Fix International Services„Aber die Mundwinkel der tausend Jahre alten Maske der Dogon kräuselten sich befriedigt, während aus ihren hohlen Augen geschossene unsichtbare Giftpfeile die Münchner Luxusmeile durchbohrten.“ Stefan hat Deutschland schon vor Jahrzehnten den Rücken gekehrt und lebt als Schreiner in Mali, er fühlt sich nahezu heimisch in Bamako unter seinen malischen Freunden. Für einen der reichsten Männer der Stadt eine Küche anzufertigen, scheint ihm ein lukrativer Auftrag, doch dann begegnet er dessen Frau und verliebt sich auf der Stelle – was Folgen hat! Denn Fatoumata ist, wenn auch unfreiwillig, in die Kunstschiebergeschäfte ihres Ehemanns verwickelt. In München ermittelt Oberstaatsanwalt Dr. Ludwig Höfl wegen der Einfuhr geraubter Kulturgüter aus Afrika und lässt den Galeristen Philipp Laube hochgehen, der eine heilige Maske des malischen Dogon-Volkes für seine Galerie »Dialog der Kulturen« ergattert hatte. Ausgerechnet Fatoumata wird als Vermittlerin eingesetzt … Mit ironischer Fabulierlust verbindet Christof Wackernagel Bamako mit München zu einem atmosphärisch dichten Spannungsroman, in dem es um Kunstraub, Geheimnisse, eine BKA-Fahnderin, Wirrnisse der Liebe, Kulturaustausch mit reichlich Missverständnissen geht. Ein Roman mit viel Lokalkolorit, voller überraschender und dramatischer Wendungen, in dem nichts so ist, wie es scheint, und Flüche von Dogon-Zauberern zuweilen sehr ähnliche Wirkungen haben wie deutsche Gründlichkeit und Bürokratie. Der Autor: Christof Wackernagel, geb. 1951 in Ulm, Jugend und Kindheit in München. Schauspieler und Schriftsteller, lebt seit 2003 in Bamako, Mali. Neben Film- und Fernsehrollen ist er auch als Hörspielautor und Theater-Dramaturg tätig. EDITION NAUTILUS, ISBN 978-3-89401-749-1, Broschur, 160 Seiten, 12,90 Euro.

Interkulturelle Kommunikation Israel: „Scheitern ist in Israel erlaubt!“

Maike Diehl, Scheitern ist in Israel erlaubt, Interview Fix International Services„Das Wirtschaftswunder im Heiligen Land!“, titelte die FAZ einen Artikel über die ökonomischen Erfolge Israels, „seit Jahren strebt die israelische Wirtschaft nach oben, nicht einmal die Finanzkrise hat das Land zurückgeworfen.“ Und auch das Geheimnis des Erfolgs glaubt das Blatt zu kennen: „Ideen im Überfluss.“ Tatsächlich war Israel noch in den 80er Jahren ein wirtschaftlich stagnierendes Land. Doch dann setzte ein Aufschwung ein, der bis heute anhält. Weil der Wirtschaftsraum im eigenen Land begrenzt ist, expandieren viele israelische Unternehmen ins Ausland. Die Frankfurter PR-Unternehmerin Maike Diehl hat sich erfolgreich in einer Nische etabliert und unterstützt diese Unternehmen in Deutschland. weiterlesen