Unser Buchtipp: Eugen Ruge. Cabo de Gata.

Newsletter August 2013

Buchtipp, Eugen Ruge, Cabo de Gata, Newsletter Fix International Services„Cabo de Gata“ ist das zweite Buch des Gewinners des Deutschen Buchpreises 2011, Eugen Ruge. Mit dem DDR-Familienepos „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ feierte Ruge 2011 einen in der deutschen Nachkriegsliteratur seltenen Erfolg. Jetzt erzählt er die Geschichte einer Lebenskrise, „Diese Geschichte habe ich erfunden, um zu erzählen, wie es war.“ Ein Mann lässt alles hinter sich: seine Stadt, sein Land, sein bisheriges Leben. Ein Schriftsteller flieht vor seiner Schreibblockade nach Spanien. In der stummen Anwesenheit einer Katze erkennt er die Antwort auf seine Fragen. Ein Mann lässt alles hinter sich: seine Stadt, sein Land, sein bisheriges Leben. Mit nicht viel mehr als einer Hängematte und ein paar Schreibheften im Gepäck steigt er in einen Zug Richtung Süden. Der Zufall bringt ihn nach Cabo de Gata, einem andalusischen Fischerdorf am Mittelmeer. Die Landschaft ist öde, ein kalter Wind weht, kein Ort zum Bleiben. Und doch bleibt er, ein einsamer Gast in der Pension der alten Witwe. Das einzige Wesen, zu dem er Kontakt aufnimmt, ist eine Katze. Und plötzlich glaubt er zu begreifen, dass sie ihm etwas mitteilen will…
Der Autor: Eugen Ruge, 1954 in Soswa, Sowjetunion geboren, ist ein deutscher Schriftsteller, Regisseur und Übersetzer aus dem Russischen. Eugen Ruge ist der Sohn des DDR-Historikers Wolfgang Ruge, der von den sowjetischen Machthabern in das sibirische Lager 239 deportiert worden war. 2011 gewann er den Deutschen Buchpreis. 1988 siedelte er aus der DDR in die Bundesrepublik über. Seit 1989 wirkt er hauptsächlich als Autor für Theater, Funk und Film.

Presse: „Das eigentliche Wunder dieses Buches ist, wie unaufgeregt, ja fast heiter Ruge von diesem Scheitern erzählt, von all den missglückten Rettungsversuchen und dem Versuch, sich der Fremde anzuvertrauen.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Dass sich Eugen Ruge in seinem zweiten Buch vom Erfolgsmuster des ersten abwendet und ein vollkommen anderes literarisches Genre zueigen macht, macht ‚Cabo de Gata’ über die hohe poetische Qualität hinaus auch sympathisch.“ (Deutschlandfunk)


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